Ihr Leitfaden für Tierfotografie.
Erfahren Sie alles über den regenbrachvogel, analysieren Sie ihr Verhalten, bereiten Sie Ihre Aufnahmen vor.
Wo man den regenbrachvogel in seinem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren kann
Erfahre, wann und wo du den regenbrachvogel in freier Wildbahn beobachten kannst, wie du die Art anhand ihrer typischen Merkmale erkennst und welche Lebensräume sie bevorzugt. Die App WildlifePhotographer bietet dir gezielte Fototipps, die auf das Verhalten von den regenbrachvogel abgestimmt sind – für bessere Aufnahmen in der Natur. In der vollständigen Artbeschreibung findest du alle wichtigen Informationen: Merkmale, Lebensraum, Aktivitätszeiten und Annäherungstechniken.
Regenbrachvogel
Wissenschaftlicher Name: Numenius phaeopus

Rote-Liste-Status: Geringste Besorgnis
Familie: SCOLOPACIDAE
Gruppe: Vögel
Empfindlichkeit gegenüber Menschen: Scheu
Mindestabstand: 30 m
Balzzeit: April bis Juni
Brutzeit: 24-26 jours
Schlüpfen: Mai bis Juli
Lebensraum:
Feuchtgebiete und Sümpfe
Aktivitätszeit:
Hauptsächlich tagsüber aktiv, mit Aktivitätshöhepunkten am Morgen und späten Nachmittag.
Bestimmung und Beschreibung:
Der Kiebitzregenpfeifer ist ein mittelgroßer Watvogel, der leicht an seinem langen, fein nach unten gebogenen Schnabel und seinem braun-grauen Gefieder mit helleren Flecken auf dem Bauch zu erkennen ist. Er misst etwa 40 bis 50 cm in der Länge und hat eine Spannweite von etwa 70 bis 85 cm. Im Gegensatz zum Großen Brachvogel ist er in seinem Verhalten und seinen Farben subtiler, was ihn trotz seiner Größe oft weniger sichtbar macht.
Dieser Watvogel lebt hauptsächlich in Küstengebieten, Mündungsgebieten und Wattflächen, wo er sich hauptsächlich von kleinen Wirbellosen, Regenwürmern und Mollusken ernährt, die er in sandigen oder schlammigen Böden bei Niedrigwasser fängt. Während der Migration kann der Kiebitzregenpfeifer lange Strecken zurücklegen und von seinen Brutgebieten in Nordeuropa an die Küsten Westafrikas ziehen. Obwohl er in einigen Regionen als besorgniserregende Art gilt, ist er hauptsächlich durch den Verlust seines Lebensraums und menschliche Störungen bedroht.
Empfohlenes Objektiv:
300 mm – je nach Distanz, gewünschter Bildwirkung (Porträt oder Lebensraum) und Annäherungsbedingungen anpassen.
Fototipps:
Verwenden Sie ein Teleobjektiv, um aus der Distanz zu fotografieren und der zurückhaltenden Natur der Art gerecht zu werden.
Fotografieren Sie früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das weiche Licht das Gefieder des Brachvogels besonders gut zur Geltung bringt.
Suchen Sie ihn in Feuchtgebieten: Sümpfe, Ästuare, Wattflächen und Sandbänke bei Ebbe, sowie in Feuchtwiesen und Mooren.
Seien Sie geduldig und unauffällig, um sein natürliches Verhalten nicht zu stören.
Der Regenbrachvogel ist laut IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft. Dennoch reagiert er empfindlich auf Lebensraumverlust und menschliche Störungen. Es ist wichtig, seinen Lebensraum zu respektieren und vor allem in der Brutzeit Störungen zu vermeiden.
Vom Wissen zur Praxis im Gelände
Ein Artenporträt hilft, eine Art besser zu verstehen. Im Gelände liegt die Herausforderung oft woanders. Sich an die eigenen Beobachtungen zu erinnern.
Die App WildlifePhotographer ermöglicht es Ihnen:
• Ihre eigenen Beobachtungen zu erfassen
• Orte, Daten und Verhaltensweisen zu notieren
• Ihre Geländereferenzen über die Zeit wiederzufinden
• ein privates und dauerhaftes Feldtagebuch aufzubauen
Die App liefert keine Beobachtungsorte.
Sie hilft Ihnen, das zu strukturieren, was Sie tatsächlich beobachten – mit Respekt vor der Tierwelt.

