Ihr Leitfaden für Tierfotografie.
Erfahren Sie alles über den erdwolf, analysieren Sie ihr Verhalten, bereiten Sie Ihre Aufnahmen vor.
Wo man den erdwolf in seinem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren kann
Erfahre, wann und wo du den erdwolf in freier Wildbahn beobachten kannst, wie du die Art anhand ihrer typischen Merkmale erkennst und welche Lebensräume sie bevorzugt. Die App WildlifePhotographer bietet dir gezielte Fototipps, die auf das Verhalten von den erdwolf abgestimmt sind – für bessere Aufnahmen in der Natur. In der vollständigen Artbeschreibung findest du alle wichtigen Informationen: Merkmale, Lebensraum, Aktivitätszeiten und Annäherungstechniken.
Erdwolf
Wissenschaftlicher Name: Proteles cristata

Rote-Liste-Status: Nicht gefährdet
Familie: HYAENIDAE
Gruppe: Säugetiere
Empfindlichkeit gegenüber Menschen: Misstrauisch
Mindestabstand: 10 m
Paarungszeit (Brunft): Juli bis August
Trächtigkeit: 85-92 jours
Geburten: September bis November
Lebensraum:
Savanne, Grasland, trockene Gebiete
Aktivitätszeit:
Meist nachts aktiv, tagsüber eher unauffällig.
Bestimmung und Beschreibung:
Der Erdwolf, oder Proteles cristata, ist ein insektenfressendes Säugetier aus der Familie der Hyänen, unterscheidet sich jedoch von diesen durch seine Ernährung, die hauptsächlich aus Termiten besteht. Er ist an seinem gestreiften Fell, der aufrechten Mähne und der schlanken Statur erkennbar. Erdwölfe sind hauptsächlich nachtaktiv, was ihnen ermöglicht, die Tageshitze in den trockenen und halbtrockenen Regionen Ost- und Südafrikas, in denen sie leben, zu vermeiden. Sie graben Höhlen, um sich auszuruhen und vor Raubtieren zu schützen. Obwohl sie Einzelgänger sind, können sie in kleinen Familiengruppen beobachtet werden. Ihre Fähigkeit, Termiten zu verdauen, wird durch eine lange, klebrige Zunge unterstützt.
Empfohlenes Objektiv:
400mm – je nach Distanz, gewünschter Bildwirkung (Porträt oder Lebensraum) und Annäherungsbedingungen anpassen.
Fototipps:
Um den Erdwolf zu fotografieren, konzentrieren Sie sich auf die Nachtstunden, da dieses Tier hauptsächlich nachts aktiv ist. Verwenden Sie ein Teleobjektiv von mindestens 400 mm, um detaillierte Bilder aus der Ferne aufzunehmen, ohne sein natürliches Verhalten zu stören. Seien Sie geduldig und warten Sie, bis er aus seinem Bau auftaucht oder sich auf der Suche nach Termiten bewegt. Ein Stativ kann hilfreich sein, um die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen zu stabilisieren.
Vom Wissen zur Praxis im Gelände
Ein Artenporträt hilft, eine Art besser zu verstehen. Im Gelände liegt die Herausforderung oft woanders. Sich an die eigenen Beobachtungen zu erinnern.
Die App WildlifePhotographer ermöglicht es Ihnen:
• Ihre eigenen Beobachtungen zu erfassen
• Orte, Daten und Verhaltensweisen zu notieren
• Ihre Geländereferenzen über die Zeit wiederzufinden
• ein privates und dauerhaftes Feldtagebuch aufzubauen
Die App liefert keine Beobachtungsorte.
Sie hilft Ihnen, das zu strukturieren, was Sie tatsächlich beobachten – mit Respekt vor der Tierwelt.

